Weiterbildung Betriebswirt

WIR WOLLEN MEHR VOM LEBEN HABEN!

 – ALSO AB AUF DIE KARRIERELEITER...

Du willst ein tolles Team, Genuss und Vielfalt? Dann bist du in der Systemgastronomie genau richtig.

Rund ums Essen und Trinken gibt es viele spannende Möglichkeiten für eine bunte Ausbildungs- und Arbeitswelt fern vom grauen Büroalltag. Vom Service und Verkauf, Produktherstellung und Qualitätssicherung, bis hin zu Einkauf, Marketing und Controlling.

Ein abwechslungsreicher und sicherer Arbeitsplatz wartet auf dich. Mit vielseitigen Aufgaben, Eigenverantwortung und jeder Menge Teamwork. Das Beste – du hast super Aufstiegschancen. Denn die Systemgastronomie bildet ihren eigenen Nachwuchs im Management aus. Und die Branche wächst und wächst ......

 

Für unsere Website haben wir ein Foto-Shooting mit Auszubildenden und Mitarbeitern der Systemgastronomie auf die Beine gestellt.

Der Blick hinter die Kulissen des Website-Shootings

Viel Vergnügen!

 

 

  • Zukunftssichere Branche
  • Spannender Arbeitsplatz
  • Eigenverantwortung, flache Hierarchien
  • Super Aufstiegschancen
Ausbildungsunternehmen
Systemgastronomie Karriere

LANGEWEILE WAR GESTERN.

– BEI UNS GEHT ES VORAN MIT AUSBILDUNG, WEITERBILDUNG UND STUDIUM

Ausbildung

Die Unternehmen der Systemgastronomie bieten dir eine Ausbildung, die Spaß macht und Zukunft hat. Bei uns hast du die Chance schnell Verantwortung zu übernehmen, z.B. als Junior-Assistent, Schichtleiter oder Restaurantleiter. Du kannst sogar dein eigener Chef werden – als selbständiger Franchisenehmer.

Deine Ausbildung als Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie

Dauer: 3 Jahre

Voraussetzungen: Der Beruf erfordert ein gutes Auffassungsvermögen, das Erkennen von betrieblichen und kaufmännischen Zusammenhängen, Teamfähigkeit sowie Kommunikationsfähigkeiten. Englischkenntnisse sind von Vorteil. Mindestens Hauptschul- abschluss, viele Unternehmen setzen jedoch den Mittleren Bildungsabschluss (Realschule), Abitur oder eine Berufsfachschule voraus.

Ausbildungsziel: Nachwuchs für das Management in den Restaurants. Sehr gute Übernahme-Chancen.

Ablauf: Die Ausbildung findet im dualen System statt. Praxisnah arbeitest und lernst du im Ausbildungsbetrieb. Parallel bekommst du an der Berufsschule theoretisches Fachwissen und Hintergründe vermittelt. Die Ausbildung endet mit einer IHK-Prüfung.

Ausbildungsinhalte: Betreuung und Beratung von Gästen, Produktpräsentation und Verkauf, Kontrolle von Qualitätsstandards, Koordination von Arbeitsabläufen, Planung des Personaleinsatzes, Bearbeiten von Personalvorgängen, Auswertung betrieblicher Kennzahlen, Durchführung von Marketingmaßnahmen, Mitarbeit im Einkaufsmanagement.

Aufgabengebiet: Als zukünftiger Restaurantmanager bist du dafür verantwortlich, dass die Qualitätsstandards im Service, bei der Produktzubereitung und in der Warenwirtschaft eingehalten werden. Das kannst du nur, wenn du die Restaurantabläufe auch prak- tisch beherrschst. Außerdem planst du den Personaleinsatz und die Bestellungen und sorgst mit dafür, dass die Zahlen stimmen. Du setzt Aktionen in deinem Betrieb um und bist der Gastgeber vor Ort.

Aufstiegschancen: Restaurantleiter, Regionalleiter, Franchisenehmer

Deine Ausbildung als Fachkraft im Gastgewerbe

Dauer: 2 Jahre

Voraussetzungen: Meist Hauptschulabschluss. Der Beruf erfordert Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit. Wichtig sind Freude am Umgang mit Gästen und eine positive Ausstrahlung. Interesse an Lebensmitteln und Joberfahrung in der Gastronomie sind von Vorteil.

Ausbildungsziel: Allroundtalent für Arbeiten im Restaurantservice und in der Küche

Ablauf: Die Ausbildung findet im dualen System statt. Praxisnah arbeitest und lernst du im Ausbildungsbetrieb. Parallel bekommst Du an der Berufsschule theoretisches Fachwissen und Hintergründe vermittelt. Die Ausbildung endet mit einer IHK-Prüfung.

Ausbildungsinhalte: Betreuung und Beratung von Gästen, Verkauf und Service, Abrechnungen, Zubereiten von Speisen und Getränken, Einlagern von Waren und Kontrolle des Lagers, einfache Büroarbeiten

Aufgabengebiet: Jedes Unternehmen setzt in seinen Betriebsstätten ein einheitliches Konzept um. Du sorgst dafür, dass die Qualitätsstandards bei der Speisenzubereitung, dem Umgang mit den Gästen und der Hygiene eingehalten werden und dass die Gäste sich wohl fühlen.

Ausbildungsvergütung: Es wird eine monatliche Ausbildungsvergütung gezahlt, die jedes Jahr ansteigt.

Aufstiegschancen: Bei guten Noten kannst du das dritte Ausbildungsjahr zum Fachmann/zur Fachfrau für Systemgastronomie anhängen. Auch ohne das sind Positionen z.B. als Schichtleiter oder Crew-Trainer möglich.

Duales Studium

Einige Systemgastronomie-Unternehmen bieten Abiturienten als Alternative zu einer dualen Ausbildung als Fachmann oder Fachfrau für Systemgastronomie die Möglichkeit eines dualen Studiums. Beim dualen Studium wechseln sich die theoretisch-wissenschaftliche Ausbildung an einer Hochschule und Praxiseinsätze in einem Partnerunternehmen ab.

Duale Studiengänge, die sich für die Systemgastronomie eignen, gehören zu den BWL-Studiengängen, z.B. Gastronomie-Management oder Hospitality Management. Nach 6 bis 7 Semestern, steht am Ende ein Bachelor-Abschluss. Die meisten Hochschulen, die duale Studiengänge für die Systemgastronomie anbieten, sind private Hochschulen; es werden daher Studiengebühren fällig.

Informiere dich auf der Webseite der Unternehmen, die dich interessieren, ob diese ein duales Studium anbieten. Weitere Informationen zu gastgewerblichen Studiengängen findest du hier Verlinkung auf http://www.dehoga-bundesverband.de/ausbildung-karriere/weiterbildung-karriere/studiengaenge-an-hochschulen-dualen-hochschulen-oder-berufsakademien/ 

Weiterbildung

Gib deiner Karriere extra Schubkraft mit den vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten, die dir die Systemgastronomie bietet. Egal ob Führungskompetenz, Marketing oder Recht: Wissen macht Karriere. Entdecke deine Möglichkeiten!

Tipp:

Bevor du dich für eine Weiterbildung entscheidest, sprich mit deinem Chef über eine Empfehlung und deine Möglichkeiten. Wenn ihr euch einig seid, ist oftmals eine organisatorische oder finanzielle Unterstützung durch den Arbeitgeber drin.

Fachwirt im Gastgewerbe (IHK)

Die anerkannte IHK-Aufstiegsfortbildung speziell für Fachleute für Systemgastronomie. Du wirst hier gezielt und auf leitende Aufgaben vorbereitet – für den schnellen Sprung auf der Karriereleiter. Die Fortbildung ist stark betriebswirtschaftlich ausgelegt und bereitet gezielt für das mittlere Management vor. Der „Fachwirt“ ist in kaufmännischen Berufen das, was der „Meister“ im Handwerk ist. Manche Lehrgänge können auch neben dem Job besucht werden.

Fortbildungsinhalte:

- Volks- und Betriebswirtschaft
- Unternehmensführung
- Recht und Steuern
- Controlling
- Rechnungswesen
- Marketing
- Personalwirtschaft
- Gästeorientierung
- Lern- und Arbeitsmethodik
- Informationsmanagement und Kommunikation

Fortbildungsdauer und Ablauf:

Die berufsbegleitenden Lehrgänge erstrecken sich über 1,5 - 2 Jahre mit ca. 350 Stunden. Wenn du einen Vollzeit-Lehrgang besuchst, geht es schneller, z.B. in drei Monaten. Am Ende steht eine Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK).

Tipp:

Der Besuch eines Lehrgangs ist keine zwingende Voraussetzung, um sich zur Prüfung anmelden zu können, wir empfehlen es aber. Die berufsbegleitenden Lehrgänge sind eine tolle Möglichkeit, um neben dem Job an der Karriere zu feilen. Du sammelst weiter praktische Erfahrungen und beziehst dein Gehalt. Allerdings verlangt eine Weiterbildung neben dem Job viel Disziplin und Fleiß.

Voraussetzungen:

- abgeschlossene Berufsausbildung
- mindestens ein Jahr Berufspraxis

Kosten:

Die Lehrgänge kosten je nach Anbieter und Lehrgangsform zwischen ca. 2.500 und 3.500 €. Eine Förderung durch Meister-BAFöG ist möglich. Links für Interessenten: - Industrie- und Handwerkskammern: www.wis.ihk.de - Fernlehrgänge des IST-Studieninstituts in Düsseldorf: www.ist.de - Kurse in Vollzeit oder berufsbegleitend, z.B. bei der F+U Unternehmensgruppe: www.fuu.de

Betriebswirt an der Hotelfachschule

Hotelfachschulen sind staatliche oder private Fachschulen für Wirtschaft, die nach einem staatlich festgelegten Lehrplan betriebswirtschaftliche Inhalte speziell für gastgewerbliche Fachkräfte unterrichten. Lass dich von der Bezeichnung „Hotel“fachschule nicht irritieren: Die Schulen richten sich an Fachkräfte sowohl aus der Hotellerie als auch aus der (System)Gastronomie mit erster Berufserfahrung, die dort auf leitende Positionen vorbereitet werden. Die Schwerpunkte liegen im kaufmännischen Denken und strategischen Planen. Eine Hotelfachschule ist in der Regel eine Vollzeit-Schule.

Weiterbildungsinhalte

Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensführung und –organisation, Rechnungs- und Steuerwesen, Recht, Personalwesen, EDV, Fremdsprachen

Dauer, Ablauf und Abschluss:

In vier Semestern Vollzeitstudium kannst du den Abschluss zum staatlich geprüften Betriebswirt (Fachrichtung Hotel- und Gaststättenwesen) erwerben. Das ist eine staatlich anerkannte Prüfung und ein Abschluss offiziell auf Bachelor-Niveau.

Voraussetzungen:

Abgeschlossene Berufsausbildung, mittlerer Bildungsabschluss, mindestens zwei Jahre Berufserfahrung

Kosten:

Unterschiedlich je nach Schule 

Hier geht es zu den Kontaktdaten der mehr als 30 Hotelfachschulen in Deutschland.

Betriebswirt Systemgastronomie

Verschiedene private Träger bieten sog. Zertifikatslehrgänge an, die sich meist sowohl an gelernte Fachleute für Systemgastronomie als auch an Quereinsteiger aus anderen gastgewerblichen Berufen sowie aus anderen Branchen richten. Zum Teil sind auch langjährige Betriebsleiter angesprochen, denen zusätzlich zu ihrer Berufserfahrung das theoretische Wissen vermittelt werden soll.

Die Weiterbildungsinhalte sind je nach Anbieter etwas unterschiedlich. Typisch sind z.B. Grundlagen der BWL, Grundlagen von Rechnungswesen, Controlling, Recht und Steuern, Personal- und Franchisemanagement, Unternehmensführung, Existenzgründung, Einkauf, Warenwirtschaft und Qualitätsmanagement.

Dauer, Ablauf und Kosten sind ebenfalls je nach Anbieter unterschiedlich.

Tipp: Die Lehrgänge sind nicht staatlich anerkannt. Den Lehrplan und die Prüfungsinhalte definiert jeder Anbieter für sich. Ob sie für deine persönliche Karriere etwas bringen, hängt von der Qualität und dem Renommee des jeweiligen Anbieters ab. Informiere dich daher gründlich und sprich auch mit deinem Arbeitgeber und mit erfahrenen Kollegen. Stelle auch sicher, dass du zur Zielgruppe des Angebotes gehörst.

Akademien der Unternehmen

Viele Systemgastronomie-Unternehmen unterhalten eine eigene Weiterbildungseinrichtung (z.B. „Academy“ oder „College“) oder haben für ihre Mitarbeiter spezielle Weiterbildungsangebote oder ein Trainee-Programm. Dort werden Trainings angeboten, die für das Unternehmen besonders wichtig sind und die Karrieren von Mitarbeitern mit Potenzial besonders gefördert.

Tipp: Informiere dich schon vor der Ausbildung darüber, welche Entwicklungs-Perspektiven dir das Unternehmen nach der Ausbildung bietet.

Weitere interessante Weiterbildungen zu speziellen Themen findest Du auf www.dehoga.de 

Systemgastronomie Auszubildene
Dehoga Auszubildende

WIR WOLLEN IMMER ALLES GANZ GENAU WISSEN.

– NOCH FRAGEN? SCHON ANTWORTEN!

Du hast Fragen zur Ausbildung in der Systemgastronomie und weißt nicht wem du sie stellen kannst? Uns natürlich! In den drei Rubriken Ausbildung & Arbeit, Lernen und Veranstaltungen findest du von A-Z wertvolle Tipps aus der Praxis.

Solltest du keine passende Antwort finden, schick deine Frage einfach direkt an uns. Wir beantworten jede Frage persönlich. 

Arbeitszeiten

Auf welche Arbeitszeiten kann ich mich einstellen?

Standard sind 171 Arbeitsstunden pro Monat. Die genauen Arbeitszeiten und Pausen hängen vom Ausbildungsbetrieb ab. Typisch ist das 3-Schicht-System mit Früh-, Mittel- und Spätdienst. Der Dienstplan und die genauen Zeiten sind unterschiedlich. Spezielle Dienste für Sonderveranstaltungen sind üblich. Bei der Dienstplanung darfst du aber natürlich Wünsche anmelden, wann du am liebsten frei haben möchtest. Auch Teilzeit ist möglich.

Muss ich am Wochenende arbeiten?

Ja, wenn dein Betrieb am Wochenende geöffnet hat. Auf eine Mindestzahl freier Sonntage hast du aber je nach Tarifvertrag und Alter Anspruch. Tipp: In der Ausbildung kann man beim Wochenenddienst besonders viel lernen, da dann in vielen Betrieben am meisten los ist.

Ausbildungsunternehmen finden

Welcher Betrieb passt zu mir?

Du solltest dich bei deinem zukünftigen Ausbilder auch als Gast wohlfühlen. Ob du mit den Arbeitsprozessen eines speziellen Systemgastronomen klarkommst, findest du am besten bei einem 1 – 2 wöchigen Schnupper-Praktikum heraus.

Wie finde ich eine Ausbildungsstelle?

Auf unserer Webseite  findest du die wichtigsten Systemgastronomen versammelt und gleich verlinkt. Schau dich auf ihren Websites um und suche in Rubriken, die „Jobs“, „Karriere“ oder „Stellenangebote“ heißen nach passenden Angeboten. Alternativ kannst du auch auf www.AGHZjobs.de, in regionalen Zeitungen, auf Ausbildungsbörsen oder Messen oder bei der Arbeitsagentur suchen.

Kann ich während meiner Ausbildung zu einem anderen Unternehmen wechseln?

Der Ausbildungsvertrag wird mit einem bestimmten Unternehmen abgeschlossen und ist grundsätzlich bindend. Einige Systemgastronomen bilden aber im Austausch oder im Verbund mit Kollegen aus, damit die Azubis mehrere verschiedene Systeme kennenlernen. Beim Vorstellungsgespräch kannst Du nach solchen Möglichkeiten fragen.

Ausbildungsvergütung

Wie viel verdiene ich in der Ausbildung?

Das hängt ab von der Region, in der du deine Ausbildung machst, deinem Ausbildungsunternehmen und deinem Ausbildungsstand. Im dritten Ausbildungsjahr liegt die Ausbildungsvergütung etwa zwischen 700 € und 950 € monatlich (Stand November 2016).

Ausland

Welche Möglichkeiten haben Systemgastronomen, im Ausland zu arbeiten?

Fachkräfte aus der Systemgastronomie sind auch im Ausland gefragt. Die Arbeitsmöglichkeiten sind vielfältig. Sogar in der Ausbildung ist schon ein Auslandseinsatz möglich. Tipp: In Bonn gibt es die zentrale Vermittlungsstelle für das Hotel- und Gaststättengewerbe. Hier bekommst du Infos und sogar eine kostenlose Vermittlung zu Arbeitgebern im In- und Ausland.

ZAV Zentrale Auslands- und Fachvermittlung
Villemomblerstr. 76
53123 Bonn
Tel.: 0228-713-0
www.arbeitsagentur.de

Berufsschule

Ist Unterricht in der Berufsschule genauso wie in der „normalen“ Schule?

Du kannst dich auf interessante neue Fächer, die mit deinem Beruf zu tun haben. Freuen. Anders als in der allgemeinbildenden Schule wirst du feststellen, dass du die Dinge, die du lernst, gleich praktisch verwenden kannst. Tipps: Mündliche Mitarbeit hilft gegen Langeweile im Unterricht. Das bringt dich und die ganze Klasse weiter. Und Respekt vor den anderen und Pünktlichkeit gehören ab jetzt einfach dazu.

Wovon hängt es ab, ob ich Blockunterricht oder wöchentlich Schule habe?

Das ist von Bundesland zu Bundesland und teilweise von Schule zu Schule unterschiedlich. Wählen kann man da leider nicht.
Du solltest dich bei deinem zukünftigen Ausbilder auch als Gast wohlfühlen. Ob du mit den Arbeitsprozessen eines speziellen Systemgastronomen klarkommst, findest du am besten bei einem 1 – 2 wöchigen Schnupper-Praktikum heraus. 

Bewerbung

Worauf muss ich beim Zusammenstellen meiner Bewerbungsunterlagen achten?

Deine Bewerbungsmappe ist mit Anschreiben, Lebenslauf und einer Kopie deines letzten Zeugnisses vollständig. Soweit vorhanden und für den Beruf relevant, füge auch Empfehlungsschreiben von absolvierten Praktika oder Nachweise anderer Qualifikationen als Kopie bei. Tipp: Lass Anschreiben und Lebenslauf von Angehörigen oder Freunden auf Inhalt und Rechtschreibfehler überprüfen. Auch wenn du dich per E-Mail oder online bewirbst, sei sorgfältig beim Zusammenstellen der Unterlagen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich beim gewünschten Ausbildungsbetrieb zu bewerben?

Offiziell startet das Ausbildungsjahr im August bzw. September. Manche Firmen stellen sogar zweimal im Jahr oder noch im Laufe des Herbstes neu ein. Tipps: Wer besonders schnell handelt, verschafft sich einen Vorteil. Ein guter Zeitpunkt ist nach dem Halbjahreszeugnis im Februar. Aber auch wenn du den perfekten Zeitpunkt verpasst hast: Probieren kannst du es auch im November oder Dezember noch. Wenn du dich anstrengst und den versäumten Schulstoff eigenständig nachholst, kann auch ein verspätetet Einstieg noch klappen.

Fernstudium

Gibt es auch Weiterbildungsangebote, die ich als Fernstudium absolvieren kann?

Ja, da gibt es immer mehr Möglichkeiten. Die Weiterbildung zum „Fachwirt im Gastgewerbe“ wird z.B. vom IST-Studieninstitut (http://www.ist.de/) als Fernlehrgang angeboten.

Förderung

Kann ich für die Aus- oder Weiterbildung eine finanzielle Förderung erhalten?

Für die Ausbildung wird unter Umständen von der Arbeitsagentur Berufsausbildungsbeihilfe gezahlt. Für Weiterbildungen gibt es das sog. Meister-BAFöG (www.aufstiegs-bafoeg.de) oder auch ein Stipendium. Die Möglichkeiten sind regional sehr unterschiedlich. Frag am besten deinen Ausbilder nach Details.

Verkürzung

Kann ich meine Ausbildung auch verkürzen?

Eine Verkürzung bzw. eine vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung ist bei der Ausbildung „Fachfrau/ -mann für Systemgastronomie“ grundsätzlich möglich. Das gilt vor allem, wenn du das Abitur oder eine andere Ausbildung abgeschlossen hast. Auch bei besonders guten Leistungen ist eine Verkürzung möglich. Frag bei deinem Ausbilder nach. Den in der Berufsschule verpassten Stoff musst du dir dabei allerdings selbstständig aneignen. 

Gäste

Wie gehe ich am besten mit unfreundlichen Gästen um?

Negative Erfahrungen mit Gästen sammelt jeder. Jeder Gast ist unterschiedlich, sodass du immer auf alles vorbereitet sein musst. Sieh es als Herausforderung und lass dich davon nicht persönlich angreifen. Es gilt Beruf und Privates strikt zu trennen.
Hier drei goldene Regeln:

  1. Der Gast ist König und immer im Recht. 
  2. Dem Gast nicht widersprechen und bei Reklamationen niemals Small Talk führen. 
  3. Stets die Ruhe bewahren, es lässt sich immer eine Lösung finden.

Praktikum

Muss ich vor Beginn einer Ausbildung in der Systemgastronomie ein Pflichtpraktikum absolvieren?

Nein. Aber wir empfehlen unbedingt ein Schnupperpraktikum oder einen Schülerjob, damit dir klar wird, ob diese Arbeit das Richtige für dich ist. Manche Unternehmen fordern deshalb ein Praktikum.

Wie lange sollte ein Praktikum dauern, damit es mir wirklich was bringt?

Für ein Schnupperpraktikum reichen meistens schon ein oder zwei Wochen aus, um erste Einblicke zu gewinnen. Um richtig was dabei zu lernen, solltestd du mehrere Monate bei einem Arbeitgeber Erfahrungen sammeln. Dafür darfst du dann aber ein Zeugnis erwarten und auch über eine kleinere Entlohnung kann verhandelt werden. 

Wie komm ich an ein Praktikum in der Systemgastronomie?

Erstelle eine Auswahl von Betrieben, die dich interessieren. Schau im Internet oder vor Ort ob sie Praktikumsplätze ausschreiben. Ruf dann an und frag nach dem Angebot und ob du dich schriftlich bewerben sollst. Tipp: Selbst wenn du keine Stellenausschreibung finden solltest: Ergreife Eigeninitiative und frag einfach bei dem Betrieb deiner Wahl an, ob du ein Schnupper-Praktikum machen kannst. Das ist fast überall möglich.

Prüfungen

Sind die Prüfungsaufgaben der letzten Jahre irgendwo erhältlich?

Ja, zur optimalen Vorbereitung auf deine Zwischen- oder Abschlussprüfung kannst du alte Prüfungsaufgaben beim U-Form Verlag bestellen. http://www.u-form-shop.de

Worauf muss ich mich bei der Zwischenprüfung einstellen?

Die Zwischenprüfung gibt – wie der Name schon sagt – einen Zwischenstand über das bisher Erlernte. Die Inhalte sind unterschiedlich, aber es sind auf jeden Fall Theorie und Praxis aus Küche und Restaurant dabei. Tipp: Du solltest dich darauf einstellen, dass so eine Prüfung einiges von dir abfordert. Sei also gut vorbereitet.

Welchen Stoff bereite ich für die Abschlussprüfung am besten vor? 

Grundsätzlich sind alle Lehrjahre relevant und die Prüfungsgremien entscheiden sich auch mal für ungewöhnliche Themenbereiche. Jedenfalls solltest du außer dem Lernen des Stoffes das Präsentieren mehrfach üben. Auf freies Sprechen wird meist besonderer Wert gelegt. Tipp: Wer immer gut aufpasst und im Unterricht mitdenkt, verinnerlicht Inhalte leichter und muss weniger wiederholen. Hilfreich ist es auch, mit alten Prüfungsaufgaben zu üben. Eine Super-Vorbereitung auf die Abschlussprüfung sind Wettbewerbe wie die Landesjugendmeisterschaften oder der Azubi-Award Systemgastronomie.

Quereinstieg

Kann ich auch als Quer- oder Späteinsteiger Karriere in der Systemgastronomie machen?

Natürlich. Weil du es in der Gastronomie mit Menschen zu tun hast, zählt vor allem deine Persönlichkeit. Da ist charakterliche Reife sogar vorteilhaft. Das gilt auch für Erfahrungen oder Abschlüsse aus anderen Bereichen. Späteinsteiger sind gern gesehen und keine Seltenheit.

Schulbücher

Welche Bücher brauche ich für die Berufsschule?

Die Berufsschulen verwenden unterschiedliches Lernmaterial. Bücher werden oft gestellt oder können direkt in der Berufsschule erworben werden. Tipp: Eine langfristig lohnende Anschaffung ist das Standardwerk "Systemgastronomie – Kompetent in Ausbildung und Beruf“ aus dem Verlag Handwerk und Technik. Am besten in der neuesten erhältlichen Auflage.

Systemgastronomie

Wodurch unterscheidet sich eigentlich die Arbeit in der Systemgastronomie von der klassischen Gastronomie?

Viele Tätigkeiten sind ähnlich. Aber in der Systemgastronomie spielen Standards eine sehr große Rolle – nicht nur bei den Produkten, sondern auch im Service. In der Ausbildung wird auf kaufmännische Inhalte wie Personalwirtschaft, Marketing und Controlling großer Wert gelegt.

Vorstellungsgespräch

Wie präsentiere ich mich beim Vorstellungsgespräch möglichst vorteilhaft?

Einen passenden Auftritt lieferst du am besten in angemessener Kleidung ab, in der du dich auch wohlfühlst. Eine gepflegte Erscheinung ist in der Gastronomie sehr wichtig! Hör im Gespräch gut zu und sei nicht arrogant. Sei natürlich und freundlich, erkläre, warum gerade dieser Job dich interessiert und warum genau du die oder der Richtige dafür bist. Tipp: Informier dich vorher über das Unternehmen, bei dem du vorstellig wirst. Mach dir auch darüber Gedanken, wo deine Stärken und Schwächen liegen. 

Wettbewerbe

Gibt es spezielle Wettbewerbe oder Meisterschaften?

Absolutes Highlight ist der bundesweit jährlich stattfindende Nationale Azubi-Award Systemgastronomie. Vorher finden in verschiedenen Bundesländern bzw. Schulen Landeswettbewerbe statt, bei denen man sich für den Nationalen Award qualifizieren kann.

Wie kann ich an einem Landeswettbewerb teilnehmen?

Die Anmeldung für die Landeswettbewerbe erfolgt über die Berufsschulen oder den örtlichen DEHOGA. Halte regelmäßig nach Vorankündigungen Ausschau, um die aktuellen Termine und Anforderungen rechtzeitig zu erfahren. Oder frag bei deinem Ausbilder nach.

Was bringt mir die Teilnahme an einem Wettbewerb?

Wettbewerbsgewinner freuen sich natürlich immer über die tollen, von Sponsoren gestifteten Preise. Aber auch für alle anderen Teilnehmer sind Wettbewerbe die beste Übung für Prüfungen. Außerdem trifft man Gleichgesinnte und Persönlichkeiten der Gastronomie-Branche – die ideale Gelegenheit, um Netzwerke zu bilden. Eine erfolgreiche Teilnahme an einem renommierten Wettbewerb sieht natürlich auch in jedem Lebenslauf gut aus.

Zusatz-Qualifikationen

Wie kann ich zusätzlich Qualifikationen erwerben, die mich beruflich weiterbringen?

Das kommt ganz darauf an, wo du hinwillst. Viele Systemgastronomen bieten interne Schulungen an, die sich speziell auf die Bereiche und Prozesse der Systemgastronomie bzw. des einzelnen Unternehmens beziehen. Auch an vielen Berufsschulen kannst du schon während der Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben. Darüber hinaus kannst du selbst steuern und vorantreiben, wie deine Karriere verläuft. Ein typischer Schritt nach der Ausbildung ist die Ausbildereignungsprüfung. Und wenn du im Ausland arbeiten willst, macht es absolut Sinn, an der Volkshochschule die Sprache des Landes zu erlernen, das dich interessiert.

Nationaler Azubi Award

KLAR WILL ICH AUF DIE GEWINNERSEITE

– PREISET DIE AZUBIS!

Beim Fußball gibt es die Bundesliga, in der Systemgastronomie den Azubi-Award! Denn Wettbewerb gehört zur Karriere.

Besonderes Augenmerk legt der DEHOGA bei seinen Wettbewerben auf den Berufsnachwuchs. Der Nationale Azubi-Award Systemgastronomie ist seit 2002 das Ausbildungs-Highlight der Branche. Veranstaltet wird der Award einmal jährlich im Herbst von der Fachabteilung Systemgastronomie im DEHOGA.

So sehen Sieger aus!

Der Gewinner des 16. Nationalen Azubi-Award Systemgastronomie des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) heißt Arnd Cordes von Le Buffet. Der 27-Jährige setzte sich gegen 28 weitere Teilnehmer aus 15 Ausbildungsunternehmen durch. Silber ging an Marvin Woidt von Aposto. Den dritten Platz erkämpfte sich Phil Hartmann von Volkswagen. 

HIER geht es zur Bildergalerie des Forum Systemgastronomie 2017.

Wichtige Fragen zum Azubi-Award

Wie kann ich mich anmelden?
Für den Azubi-Award können sich Auszubildende nicht selbst bewerben oder anmelden. Sie müssen über ihr Ausbildungsunternehmen nominiert werden. Ein weiterer Weg zum Nationalen Azubi-Award führt über die Wettbewerbe auf Landesebene. Für diese kannst du dich bei deiner Berufsschule oder dem örtlichen DEHOGA anmelden.  

Welche Voraussetzungen müssen die Teilnehmer erfüllen?
Du darfst ein Maximalalter von 29 Jahren nicht überschreiten und deine Ausbildung frühestens im Wettbewerbsjahr abschließen.  

Welche Aufgaben erwarten mich beim Azubi-Award?
Knapp zwei Tage lang misst du dich mit den besten Azubis aus ganz Deutschland. Es sind verschiedene schriftliche und praktische Aufgaben zu erfüllen. Eine Präsentation, Fachrechnen und Warenerkennung sind immer dabei. Dazu kommt ein theoretischer Teil mit Fragen zu allen Bereichen der Ausbildung. In der Praxis können verschiedenste Dinge drankommen, z.B. ein Service-Rollenspiel, eine Azubi-Unterweisung oder Aufgaben in der Küche.

Weiterbildung Gastronomie

DAS BESTE IST UNS GERADE GUT GENUG!

– IN DER SYSTEMGASTRO GIBT'S JOBS, DIE PASSEN WIE POMMES ZU FRITZ.

Du denkst, dass eine Arbeit in der Systemgastronomie genau das Richtige für dich ist? Am besten schaust du direkt bei den Unternehmen der Systemgastronomie.

Hier findest du viele Ausbildungsplätze, freie Jobs für gelernte Fachleute für Systemgastronomie und andere Positionen in der Welt der Marken- und Systemgastronomie.